SWB erhöht Strompreise

Ab April kostet der Strom in Bremen im Schnitt 1,43 Euro mehr pro Monat. Und das, obwohl der eigentliche Strompreis gesunken ist.

Der Grundpreis für „swb Strom basis“ steigt von 7,97 Euro auf 9,40 Euro. Der Preis pro kWh bleibt bei 25,19 Cent. Die Stromkosten für ein Jahr steigen also um 17,16 Euro.

 

Für „swb Strom von hier“ steigt der monatliche Grundpreis von 6,19 Euro auf 7,85 Euro. Dafür sinkt der Preis pro kWh von 25,60 Cent auf 25,48 Cent.

Für eine durchschnittliche Jahresverbrauchsmenge von 2.200 kWh ergibt sich daraus eine jährliche Preissteigerung von 17,28 Euro oder 1,44 Euro pro Monat.

 

Vielleicht sollte man deshalb einmal seine Energiekosten überprüfen ...

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Spar-Tips um Energie zu Hause zu sparen :

Platz 1 unter den Stromfressern: PC, Drucker, Router und Telefon belegen den ersten Platz unter den Stromfressern. Um den Stromverbrauch zu reduzieren, sollten Sie sicher sein, dass die Geräte auch wirklich ausgeschaltet sind - beispielsweise den Kippschalter an der Steckdosenleiste nachts ausschalten.

Platz 2 unter den Stromfressern: Unterhaltungsmedien, Fernseher, Stereoanlage, Heimkinosystem. Hier schon bei der Anschaffung auf den Energieverbrauch achten. Seit November 2011 sind farbige Energielabel für TV-Geräte Pflicht. Der einzige Weg, um unnützen Verbrauch zu verhindern, ist das Ziehen des Steckers oder aber das Nutzen von Steckerleisten mit integriertem Schalter. Abschaltbare Steckerleisten können Geräte gänzlich vom Stromnetz abtrennen. Sie können in jedem Elektronikfach- oder Baumarkt erworben werden.

Platz 3 unter den Stromfresern: elektrische Warmwasserbereitung. Durchlauferhitzer oder Elektroboiler sind die Nummer eins beim Energieerbrauch. Warmwasser ist dann der größte Posten auf der Stromrechnung. Günstiger lässt sich Wasser mit einer Gastherme oder einer Solarthermie-Anlage erzeugen.

Platz 4 unter den Stromfressern: Kühlschrank und Gefrierschrank. Neben energieeffizienten Geräten hilft es oft schon, die Temperatur nicht tiefer als nötig zu stellen. Jedes zusätzliche Minus-Grad verbraucht Strom. Zusätzlich die Gefriefächer öfter von dicken Eisschichten befreien und die Isolierung prüfen.

Platz 5 unter den Stromfressern: Beleuchtung. Sie verbraucht im Durchschnitt 10 Prozent des Stroms. Zwar benötigt eine einzelne Glühbirne nicht viel Strom, doch dafür meist über einen längeren Zeitraum. Alternative Leuchtmittel wie Energiesparlampen, Halogen- und LED-Leuchten unterscheiden sich in ihrem Stromverbrauch, deshalb auch hier vergleichen.

Platz 6 unter den Stromfressern: Kochen und Backen. Dazu kommen weitere elektrische Geräte, die in der Küche verwendet werden. Wasserkocher sind echte Energiesparer, da sie weniger Strom als der Herd verbrauchen. Energieeffizienter ist auch das Kochen und Backen am Gasherd. Sparsamer - aber deutlich teurer - als eine herkömmliche Kochplatte ist ein Induktionskochfeld.

Platz 7 bei den Stromfressern: Wäschetrockner sind sehr energieintensiv. Mein Tip: Im Sommer auf jeden Fall die Wäsche auf der Leine oder dem Ständer trocknen. Ansonsten lohnt sich auch hier in ein neues sparsames Gerät zu investieren.

Platz 8 bei den Stromfressern: Umwälzpumpen im Heizungskeller. Mein Tip: geregelte Heizungspumpen schalten sich ein, wenn sie gebraucht werden und laufen nicht die ganze Zeit voll durch. Das spart nicht nur Strom, sondern senkt auch die Heizkosten deutlich. Eine solch neue Pumpe kostet zwischen 370 und 420 Euro. Der Einbau ist in der Regel unproblematisch. 

Platz 9 unter den Stromfressern: Abwaschen. Von Hand abwaschen schont vielleicht die guten Gläser, aber es kostet neben Wasser und Zeit auch Strom: rund 5 Prozent der im Haushalt benötigten Menge. Eine Spülmaschine ist nicht nur deutlich bequemer als von Hand zu spülen, sie verbraucht anstatt rund zwei auch nur eine Kilowattstunde Strom!

Platz 10 unter den Stromfressern: Waschmaschine. Rund 5 Prozent des Strombedarfs werden beim Waschen verursacht. Hier lohnt sich das Fassungsvermögen der Trommel voll auszunutzen. Bei normal verschmutzter Wäsche auf die Vorwäsche verzichten und Energiesparprogramme nutzen. Eventuell kann man so auch die Laufzeit verkürzen.

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